Archiv für November 2014

Termine, Termine, Termine

Raus mit dem Kalender jetzt kommen Termine, Termine!

Gleich dieses Wochenende geht es schon los, am Freitag, den 28.11 findet um 18 Uhr die antifaschistische Demo „Jeder Angriff ist ein Angriff auf uns alle“ statt. Startpunkt ist der Klagesmarkt.

Aufruf findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/363248607187571/?ref=ts&fref=ts

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Gleich am nächsten Tag den 29.11 geht der Kampf weiter. In Hamburg und Frankfurt am Main wird für die Aufhebung des PKK-Verbotes demonstriert! Aus Hannover gibt es eine gemeinsame Anreise zu der Demo nach Hamburg. Treffpunkt 09:15 Uhr vorne am Hauptbahnhof in Hannover unterm Schwanz.

Hamburg: https://www.facebook.com/events/377473389079373/?ref=ts&fref=ts
FFM: https://www.facebook.com/events/794940193898308/?ref_dashboard_filter=upcoming

Doch auch in der Region Hannover, nämlich in Wunstorf, findet am 29.11 eine Demonstration statt. Hier wird für mehr politische Freiräume und freien Wohnraum für alle demonstriert.

Wohnwelt bleibt Demo: https://www.facebook.com/events/873099709391180/?ref_dashboard_filter=upcoming

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Eine Woche später am 06.12 geht es zur bundesweiten Demonstration nach Köln. Grenzen überwinden! PKK-Verbot aufheben! Gemeinsam gegen die Innenministerkonferenz! Aus Hannover wird es Busse nach Köln geben.

https://www.facebook.com/noimk.org?ref=ts&fref=ts

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Ende Januar 2015 (30.01) mobilisiert das „ums Ganze!“ Bündnis nach Wien um Schnitzel zu essen, durch Wien zu flanieren und natürlich um gegen den Akademikerball zu demonstrieren. Unsere Genoss*innen von Fast Forward haben zu diesem Anlass eine Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Schnitzel & Krawall“ gegen den Akademikerball und Burschenschaften organisiert.

Nähere Infos dazu hier: http://www.fastforwardhannover.net/

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Am 16/17 Januar geht es nach Magdeburg. Denn zum 70. Mal jährt sich am 16. Januar 2015 die Bombardierung Magdeburgs durch alliierte Luftverbände im Zweiten Weltkrieg. Dieses Datum nutzen seit Jahren Neonazis aus ganz Deutschland um in der Stadt an der Elbe einen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch durchzuführen.
Am 16. Januar findet um 19 Uhr eine antifaschistische Demonstration in Magdeburg statt und am 17.Januar verhindern wir gemeinsam den Naziaufmarsch. Es wird eine gemeinsame Anreise aus Hannover geben. Wartet auf Ankündigungen.

http://entschlossenhandeln.blogsport.de/demo-infos/
http://magdeburg-nazifrei.com/?page_id=2830

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Und zum Schluss: dickes Kreuz machen am 18.März

Wir kommen wieder!
Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen.

Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung!
Wir werden ihre Party übernehmen und sie in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands verwandeln!

Aufruf und alle Infos: https://blockupy.org/

Gemeinsam kämpfen – Widerstand überall!

Jeder Angriff ist ein Angriff auf uns alle!

Jeder Angriff ist ein Angriff auf uns alle!

Seit geraumer Zeit werden immer wieder Menschen von rechtsoffenen Fußballhools aus dem Umfeld der Gruppe Vulture Hannover (VH) 13 bedroht. Der traurige Höhepunkt dieses Bedrohungsszenarios war ein Vorfall am Abend des 03. Oktober 2014 in der Nähe des Hauptbahnhofes von Hannover. Bei diesem Angriff wurde eine politisch aktive junge Frau so schwer verletzt, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus verbringen und notoperiert werden musste. Die Brutalität, mit der gegen die betroffene Frau vorgegangen wurde, ist beängstigend und erfordert ein entschlossenes Handeln und unser aller Solidarität.
Bei den betroffenen Personen handelt es sich z.T. um Fußballfans, die sich mit Fußballfans anderer Vereine in einem antirassistischen Rahmen engagiert und solidarisiert haben. Dieses Engagement zusammen mit Fans ‚verfeindeter‘ Fußballklubs galt einigen Fans/Ultras/Hools als Hochverrat. Die Konsequenz, die daraus gezogen wurde, war, dass die ‚Nestbeschmutzer‘ von Teilen der hannoverschen Fanszene zum Abschuss freigegeben wurden. Es folgten mehrere gewalttätige Übergriffe.
Bereits einen Tag nach dem brutalen Angriff auf die junge Frau folgte eine weitere Attacke der Gruppe VH 13 und deren Umfeld auf linke Menschen in der Nordstadt. Dabei hat eine Person eine Gehirnerschütterung davongetragen. Seit dem gibt es vermehrt Treffen der rechtsoffenen Fußballhools in der Nordstadt mit dem Ziel Menschen, die sie als ihre Feinde identifizieren anzugreifen. Wer Opfer der Angriffe wird, scheint zunehmend wahllos. Kriterium ist dabei für die Hools lediglich ein linkes Erscheinungsbild. Obwohl es sich bei der Gruppe rund um VH 13 nicht um Neonazis handelt und die Gruppe sich selbst als ‚unpolitisch‘ verstehen will, so haben sie sich Antifas als Ziel ihrer Angriffe ausgesucht. Mit Aussagen wie: „Wir kriegen euch alle, ihr Antifafotzen“ und „Die Nordstadt ist jetzt nicht mehr Politik, die Nordstadt ist jetzt Fußball“ machen VH 13 und ihre Freunde klar, wer ihrem Feindbild entspricht: Linke. Die Angriffe haben damit schon lange eine politische Dimension, die die Angreifer gern versuchen zu leugnen. Denn wer politische Aktivist_innen wegen ihres Engagements angreift, der handelt politisch.
Als Reaktion auf die Bedrohungslage ist der erste Schritt eine Demonstration am 28. November 2014 um 18 Uhr am Klagesmarkt. Aber dabei bleibt es nicht! Wir werden keine Ruhe geben, bis die Angriffe aufhören und Menschen sich in der Nordstadt, auch an Spieltagen, wieder frei bewegen können, ohne Angst haben zu müssen, von Hools angegriffen zu werden. Bisher wurden die brutalen Angriffe von der medialen Öffentlichkeit entweder ignoriert oder, wie durch die HAZ, entpolitisiert und bagatellisiert. Damit ist jetzt Schluss! Angriffen von Hools auf Linke muss entschlossen entgegengetreten werden! Die Anschlussfähigkeit zu rechter Ideologie muss benannt werden! Wir laden alle Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus ein, sich auch in Zukunft mit uns gegen die Angriffe der Hooligans zu stellen. Kommt zur Demo und zeigt euch solidarisch!

Antifaschistsiche Gruppe Hannover
Fast Forward Hannover
LUH_Contra

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Antifaschistische Demonstration
Freitag, 28. November, 18 Uhr
Klagesmarkt, Hannover

Kein Platz für Neo-Nazis 22.11

Heute haben wir mit etwa 200 Personen an der Goseriede/Ecke Celler Straße unter dem Motto „Kein Platz für Neo-Nazis“ gegen die Versammlung von Neo-Nazis demonstriert. Trotz eines friedlichen Verlaufs überzogen die Bullen unsere Veranstaltung von Anfang an mit Repression. Bereits die Beschränkungen verstoßen unserer Auffassung nach im hohen Maße gegen das Recht auf Versammlungsfreiheit, weswegen wir juristisch dagegen vorgehen werden.
Vor Ort durchsuchten die Bullen willkürlich Personen und traten äußerst aggressiv auf. Wir sind empört über die erneute Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands. Die Polizei hat unserer Veranstaltung auf Grund einer konstruierten Gefahrenlage die gleichen Beschränkungen auferlegt, wie der „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten)-Demonstration vergangenes Wochenende. Dies ist für uns eine nicht hinnehmbare Gleichsetzung von legitimen antifaschistischem Widerstand mit gewaltfanatischen Neo-Nazis und anderen Rassisten.

Danke, dass trotz Schickanen der Bullerei und vielen anderen Veranstaltungen so viele Leute unserem Aufruf gefolgt sind!

Wir lassen uns von den Bullen nicht daran hindern gegen Neo-Nazis vorzugehen! Kein Platz für Neo-Nazis!

Aufruf zur heutigen Veranstaltung:

Kein Platz für Neo-Nazis

Wir demonstrieren heute hier, weil in einigen hundert Metern Entfernung Neo-Nazis, rechte Hooligans und andere Rassist*innen stehen und versuchen ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten.
Unter dem Vorwand „Für die Opfer linker Gewalt“ wurde die Kundgebung von Michael Berner von 12-18 Uhr angemeldet. Michael Berner ist Mitglied der Partei „Die Rechte“ Braunschweig, einer extrem rechten Partei, die eine Reihe von bekannten Neo-Nazis beherbergt und einzig und allein aus diesem Grund, eben um der neonazistischen Bewegung eine parlamentarische Position zu geben, gegründet wurde.
Mediale Aufmerksamkeit erreichte die Partei zuletzt mit ihrem prominenten Dortmunder Anführer Sigfried Borchardt auch „SS-Siggi“ genannt, der unter anderem auch langjähriges Mitglied der rechten Hooligan-Gruppe Borussen Front ist. Selbiger zog vor kurzen in den Dortmunder Stadrat ein und spielte durch den Antrag einer Zählung aller Menschen mit jüdischen Glaubens in Dortmund, klar auf den historischen Nationalsozialismus an.
Aber nicht nur der Anmelder ist klar als Neo-Nazi zu entlarven, auch die anderen Teilnehmer*innen, die heute auf dieser Kundgebung vertreten sind, betreiben mal mehr mal weniger offentsichtlich rassistische Hetze. So knüpft die heute angemeldete Kundgebung unter dem Vorwand „Für die Opfer linker Gewalt“, klar an die HoGeSa-Veranstaltung letztes Wochenende an.
Die Szene, die dort vertreten ist, wie auch die sog. „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten) eint der Glaube an eine vermeintliche Überfremdung Deutschlands sowie eine Unterwanderung und Übernahme der deutschen Gesellschaft durch Muslime. Nicht etwa eine ernsthafte Kritik an religiösen Fundamentalismus ist hier die Motivation Kundgebungen und Demonstrationen durchzuführen, sondern die Angst vor und der Hass gegenüber Allem, was aus ihrer Sicht nicht deutsch sei.
Das Vorrücken des sog. „Islamischen Staates“ stellt aus dieser Perspektive nur einen günstigen Zeitpunkt dar, um an gesellschaftlich verwurzelte Ressentiments gegenüber tatsächlichen und vermeintlichen Migrannt*innen, sowie besonders Menschen die aus Sicht der Rassist*innen als Muslime ausgemacht werden, anzuknüpfen. Die Gräueltaten des „Islamischen Staates“ werden so als Katalysator für rassistische und antimuslimische Einstellungen instrumentalisiert.
Letztes Wochenende versuchten 3000 Rassist*innen in Hannover für ihre rassistische Hetze zu werben. Nach der Veranstaltung wurden 4 Teilnehmer*innen (HoGeSa) von vermeintlichen Gegendemonstrant*innen verletzt.
Ein Blick auf die Teilnehmer*innen einige hundert Meter weiter, genügt damit klar wird wer da versucht, aus Verletzten Kapital zu schlagen: Rassist*innen verschiedenster Coleur, die in der Vielzahl wegen Körperverletzung und anderen rassitisch motivierten Straftaten vorbestraft sind.
Allein der Name „Hooligans gegen Salafisten“ unter dem letzten Samstag hier in Hannover und zuvor in Köln diese Mischung von Rassist*innen marschierte, zeigt, dass die Teilnehmer*innen klar Sympathie für die Ausübung von Gewalt hegen. Das gerade nun dieser Zusammenhang von Rassist*innen, der unter dem Label von gewaltfanatischen Hooligans läuft, gegen Gewalt protestiert, ist paradox und zeigt, dass sie den Vorfall, bei dem es nun ihre eigenen Anhänger getroffen hat, als politisches Kampfmittel benutzen.
So wurden allein nach offiziellen Zahlen seit 1990 152 Menschen durch Neo-Nazis oder unter rassistischen Vorzeichen ermordet. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit noch deutlich höher. So zeigte nicht nur die Aufdeckung des „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund), wie schnell neonazistische oder rassistisch motivierte Gewalttaten und Morde als unpolitisch abgetan werden und die Opfer stattdessen selbst zum Ziel der Ermittlungen werden.

Lassen wir diese Rassist*innen nicht ungestört ihre Ideologie von Ungleichheit und Gewalt verbreiten!

Kein Platz für Neonazis!

Antifaschistische Gruppe Hannover – AG [H]

Kein Platz für Neo-Nazis

Der in der Partei „ Die Rechte- Braunschweiger Land “ aktive Neo-Nazi Michael Berner hat für kommenden Samstag den 22.11.2014 von 12-18 Uhr eine Kundgebung unter dem Vorwand „Für die Opfer linker Gewalt“ am Postkamp nahe des Klagesmarkts angemeldet.
Dort wollen wollen erneut Neo-Nazis, rechte Hooligans und andere RassistInnen für ihre menschenverachtende Ideologie werben und inhaltlich an die „HoGeSa“ – Kundgebung des vergangenen Samstags am Hannoveraner ZOB anknüpfen.

Das werden wir nicht zulassen!
Kommt am 22.11. um 11 Uhr zur Gegenveranstaltung auf dem Klagesmarkt Höhe Postkamp!